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Leere – ein Raum des Füllens oder Fühlens

Werkreihe · Cyanotypien auf Papiertuch, Camera Obscura Abzüge auf Papier, Graphit auf Papier

Welcher Raum wird aufgemacht, wenn etwas weggelassen wird? Die Arbeiten hinterfragen den Umgang mit Leere, indem Freiräume und Überbelichtung Leerstellen und Unterbrechungen kreieren. Durch die Isolierung einzelner Gegenstände – herausgelöst aus ihrem üblichen Kontext – entsteht die Frage, was an die Stelle des Fehlenden tritt. Hierbei wird ein Spannungsfeld zwischen Wichtigkeit und Irrelevanz erzeugt. Fungiert Leere hier als Raum des Versagens im Kapitalismus?

Leere eröffnet Räume der Fragilität, auf die reagiert werden muss. Mit ihrem Dialog zwischen Einsamkeit und Überlagerung stellen die Arbeiten die Frage, ob dieser Raum gefüllt oder gefühlt werden sollte.

Leere 01

Mia Rabe, Leere – ein Raum des Füllens oder Fühlens

Leere 02

Mia Rabe, Leere – ein Raum des Füllens oder Fühlens

Leere 03

Mia Rabe, Leere – ein Raum des Füllens oder Fühlens

Leere 04

Mia Rabe, Leere – ein Raum des Füllens oder Fühlens